Camera for underwater enthusiastic reporters

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Sorry for the little add-break now – that is not sponsored by Nikon nor Amazon – but since I have been looking for a small, cheap but still good UW-camera to combine my beloved hobbies scuba diving and photography I would like to share my experiences with the Nikon AW 130.

You can find some online tests for this camera, that are “okay” – for example German website Chip critizes missing sharpness of Details, visible noise etc. Nevertheless I am very happy with the camera, because the main points are:

  • You don’t need an external case (You can go down to 30 Meters though I took it down to 38m and didn’t have any troubles)
  • The battery lasts really long for multiple dives and days
  • It is very small and you can easily attach it to your BCD with a carabiner or just put it in your pockets

AND – for me one of the most important aspects – you can send pictures to your smartphone or computer, using the integrated Wifi and the Nikon App. So it is really simple to edit pictures with ony of my favourite apps Snapseed.

I heard it might be harder to use the camera when you are wearing gloves, but since I don’t put them on I can’t comment on this.

So I hope you like the pictures.

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Diving Dutch Carribean

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In April and May 2016 I was diving the dutch carribean. Bonaire and Couracao call themselves “diver’s paradise” – and they truely are. What’s so special about the two islands is, that you don’t have to book a guided tour by boat (though you can), but instead you just pack all your diving gear and your tanks in your car and find yourself a good spot to jump into the water.

Well, you don’t have to jump most of the places. Diving on the ABC’s is quite easy. All along the shoreline you can find small yellow rocks that indicate a good dive site. Sometimes you find a yellow rock every 100 metres. And almost every dive site is something very unique. You can start dicing a double reef with lots of muranes and little fish, then go 100 metres further to dive at an industrial plant and 500 metres away you’ll find a wall dive with turtles.

If you like big fish, well, you should go somewhere else. Also when you are looking for palmtrees and the “postcard carribean”, because most of the island’s is dusty with small trees only – and except of the flamingo’s. But underwater life is brilliant. It is even better on Bonaire, on the other hand there is much more going on (culturally) on Curacao. Except the american casino tourists that you can find on Aruba. Curacao’s reefs are not as dense as on Bonaire, but if you start on Bonaire you can try to check out the little things.

Check out the photos in my Flickr stream. We did more than 30 dives, mainly from the shore. So here is my absolut Top 5:

 

Bonaire:

“The Invisibles” (Diving the duouble reef with lots of small fish)

“Salt Pier” (Diving at an industrial pier)

“Playa Frans” (Absolutely remote, noone else around, therefore a lot of healthy corals)

“Karpata” and “1.000 Steps” (very popular, but great wall dives)

“Hilma Hooker” (THE Wreck on Bonaire – quite nice, not too special, but you have to see it)

 

Curacao:

“Playa Grandi” (On the northern edge of the island. You will definitely find turtles here. Nice bay and absolutely stunning)

“Superior Producer” (Wreck near Willemstad. When we went down there, we were welcomed by an army of more than 60 big tarpoon. Scary but absolutely worth it).

“The Valley / Porto Marie” (Well, I love hiking, so I love the underwater landscape a lot. It feels like flying and hiking through and over underwater mountains, both at the same time)

“Mushroom Forest” (Nice corals that look like mushrooms – and if you make it to the blue grotto, it is an amazing light)

“Tugboat” (A small wreck that lies right under the surface, so the light is great with a lot of small fish. Great for underwater photography and if you swim a little further, there is a nice wall).

 

And one last advice: I bought some books about diving the ABC’s in germany beforehand. You can skip that. On the islands you can buy detailed books with all the dive sites and good explanations. They are called “Dive Guide Bonaire / Curacao” and cost around 25 Euros. Publisher is “Carribean Diveguides”. Also the paper is very thick, so they can get wet.

 

Syrien: Bessere Tage

Die Fotos meiner Hamburger Ausstellung “Syrien – Bessere Tage” liegen jetzt bei mir zuhause. Sie zeugen von .. naja … besseren Tagen in Syrien. Impressionen meiner Zeit, die ich dort vor dem Bürgerkrieg verbringen durfte. Ich habe mich jetzt dazu entschieden, die Fotos für eine selbst zu bestimmende Spende abzugeben. Die weihnachtliche Spendenzeit ist zwar vorbei, aber in der Passionszeit kann man ruhig auch ein bisschen fasten. Das Geld soll an eine kleine Hilfsorganisation im Libanon gehen. Eine Freundin hat dort vor einigen Jahren die “Akut-Hilfe für Kinder und Jugendliche im Libanon” gegründet. Es sind nur eine handvoll Leute, die sich dort ehrenamtlich engagieren und die ganz gezielt schwer kranken syrischen Flüchtlingskindern medizinische Hilfe zukommen lassen. Dafür haben sie gute (inoffizielle) Netzwerke mit einzelnen Ärzten gesponnen, denn eine Behandlung gibt es nur gegen Bares im Libanon. Jedes Jahr helfen sie – eben sehr konzentriert – drei bis vier Kindern, die ohne Behandlung vermutlich sterben würden. Alle dort arbeiten sehr konzentriert an der Hilfe, haben keine Verwaltungskosten, d.h. das Geld geht direkt in die Hilfe der Kinder. Da ich Sarah und ihre Freunde von meinen Besuchen aus Beirut kenne unterstütze ich ihre Arbeit sehr gerne.

Hier sind die Bilder, die ich zur Verfügung stelle: https://www.flickr.com/photos/56117539@N05/sets/72157650531507979/

Und hier ist die Seite der Akut-Hilfe: http://akuthilfe-kinder-libanon.de/wp/#

Wochenendtrip nach Island

Warum zum Teufel fliegt man ein verlängertes Wochenende nach Reykjavik? Und das noch im November? Klar, Island ist eine wunderschöne Insel. Gerade wenn im Sommer die Sonne die ganze Nacht hindurch scheint. Sich das Land mit Sturmböen und Nieselregen aber im November bei maximal Dämmerlicht anzutun muss einen guten Grund haben. Und der heißt: Iceland Airwaves! Das Festival ist das wichtigste Musikfestival des Landes (gut, das ist nicht schwer), aber auch europaweit eines der wichtigsten Festivals für nordeuropäische Rock- und Independentmusik.

Letztes Jahr war ich für NDR und Deutschlandradio Kultur auf der Insel und habe ein längeres Feature über die wunderbare Musikszene in  Reykjavik gemacht (“Der Tanz auf dem Vulkan”).

Erkenntnisse: Jeder zweite Isländer macht Musik. 50 Prozent sind Dichter. Die Bands tauschen untereinander Musiker wie wir früher Panini-Bildchen. Jeder Isländer kann so ziemlich jedes Instrument spielen – und tut es auch. Man darf Fehler machen: Hat man ein schlechtes Album gemacht, bekommt man von den Zuhörern eine nächste Chance – oder man gründet eine neue Band. Es gibt keine Dating-Kultur: Man geht einfach mit einer anderen Person in die Kiste und wenn man das mehr als drei Mal macht, ist man zusammen.

Dieses Jahr habe ich auf soziologische Untersuchungen verzichtet und mich mal komplett auf die Musik eingelassen. Die fünf Tage schwankten dann zwischen: “Meine Fresse, ist das schön” bis zu “Hey, Twitter sagt, nebenan ist ein gutes Konzert, lass lieber dahin gehen…. Twitter ist ein Arsch…”

Das wunderbare am Airwaves ist die Nähe in Reykjavik. Die Konzerte finden in vielen kleinen (und größeren) Locations statt. Aber immer kann man fußläufig zwischen den Konzerten wechseln. Von der großen Konzerthalle in die alte Oper in eine abgeranzte Rockbar, ins Kunstmuseum, in eine alte Kirche am See. Dazu Band von Singer-/Songwirter bis Punkrock und elektronischem Gekreische, das eher an eine Kommunikation mit Aliens erinnert. Hier also ein kleiner Streifzug durchs Festivalprogramm mit meinen persönlichen (positiven) Entdeckungen, die ich weiterempfehlen möchte. Eine kleine Warnung vorweg: Die Isländer mögen es gerne elektronisch):

Das erste Konzert war direkt ein Highlight: Off-Venue, sechs Zuschauer und eine Band aus Amerika. Aber hey, mit “The Anatomy of Frank” bin ich gut ins Festival gestartet:

Besonders gefreut hatte ich mich eigentlich auf den Auftritt von “Kaleo”. Ein bisschen hatte ich mir die Bands im Vorfeld angeschaut und wollte sie unbedingt sehen. Leider wurde der Sänger kurzfristig krank, der Auftritt abgesagt. Aber nach diesem Lied kann man nur hoffen, dass ich sie bald mal live erlebe:

Japp, das ganze ist jetzt alles sehr ruhig. Und so bleibt es auch, wird aber elektrischer. Am ersten Tag ging es natürlich sofort ins “12 Tonàr”. DEM Musikladen in Island, einem kleinen, gelben Häuschen in Reykjavik. Der Laden ist auch ein Label und verlegt die vielversprechendsten Künstler des Landes. Bei selbstgemahlenem Kaffe sitzt man in plüschigen Sesseln, liest ein bisschen, unterhält sich mit Inhaber Laurus und genießt Musik einfach sehr bewusst. Unter vielen CD’s habe ich dann “Low Roar” entdeckt. Das Album “O” ist etwas für Herbsttage in der Badewanne, lange Autofahrten durch ein nebliges Dithmarschen oder … nein, nicht für den Morgen nach einer langen Partynacht.

P.S.: Live leider eine ziemliche Enttäuschung. Ein wenig enttäuscht – live- war ich dann von “Hymnalaya”. Die Band war meine Entdeckung des letzten Jahres. Die riesige Kapelle hatte damals noch nie zusammen live gespielt, das Album war in unterschiedlichen Gruppen aufgenommen worden. Der Auftritt in der alten Oper war deswegen der Hammer. In diesem Jahr war die Band leider sehr reduziert. Die Lieder sind aber immer noch fantastisch. Besinnliche Hymnen und Gitarren und eine schöne Stimme:

So, und jetzt wirds elektrischer. Eine Sache, die im letzten Jahr in Reykjavik aufkam: Nordlichter über der Stadt, die sich wabernd grün über den Nachthimmel zogen. “Look at the lights”. Passenderweise hatte “Sin Fang” in diesem Jahr dazu gesungen und ein sehr schönes Konzert abgeliefert. Leider ohne Nordlichter:

Beim Absackerbierchen in einer Bar traf ich dann auf Singer-/Songwirter “Junius Meyvant”:

Ebenfalls ruhig und auf der Platte für die langen Autofahrten durch Dithmarschen: “Ásgeir”

Eine der schönsten Locations beim Festival ist übrigens die “Frijkirkjan”, eine kleine Kirche, direkt am See gelegen. Eine Band wie “Árstíðir” passt da sehr gut rein:

Bisschen rockiger war’s bei “Ourlives”. Ziemliche Pop-/Rock-Konserven-Musik. Live aber ganz nett und tatsächlich eine gute Erholung zwischen all den doch recht anstrengenden Elektrobands. Deswegen auch hier in der Liste:

Und noch was isländisches zum Schluss. Eine isländische Folk-Pop-Band (hier mit einem englischen Lied): “Útidúr” – nicht versuchen den Namen auszusprechen. Dabei haben schon Menschen ihre Zungen verschluckt. Die Einfachheit täuscht:

Während des Festivals wurde auch die “Nordicplaylist” vorgestellt. Wer also auf nordische Musik steht, der sollte da mal reinschauen: Jede Woche stellen Künstler ihre Neuentdeckungen vor: http://nordicplaylist.com/

Soweit ein kleiner Einblick – unter doch sehr speziellem und persönlichem Fokus – auf eins der schönsten Musikfestivals, die es gibt. Bei 220 Bands ist es natürlich schwierig, die kleinen Perlen zu finden. Aber gerade oben genannten Bands lassen sich auch hier in Deutschland noch wunderbar noch weiterhören.

Tanz auf dem Vulkan

Der Sound von Reykjavik: Jetzt auch im Deutschlandradio Kultur gelaufen. Hier der Directors Cut. Ungekürzt:

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Zum Glück Island

Wieso verdammt nochmal zählen sich die Isländer eigentlich zu den glücklichsten Menschen dieser Welt? Es ist zumeist kalt, dunkel, gut… wunderschön landschaftlich. Aber das Bier ist teuer. Für die ARD Themenwoche “Zum Gkück” habe ich mich auf die Suche nach dem Glücksrezept der Isländer gemacht – und mich irgendwann in der Melancholie der Musik verloren. Aber hört selbst. Hier mein Beitrag aus dem “Echo der Welt” im WDR- und NDR-Radio.

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Demnächst gibt es auch noch eigene Beiträge zur Musikszene und vielem mehr, was ich vor einiger Zeit in Island erlebt hab.